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01 Sep10 / SKETCH DESIGN

1m2 freiheit theater flyer

was ist 1m2 freiheit und was würde ich mit einem quadratmeter freiheit anstellen? genau diese frage hat sich ein junges theater team gestellt und dazu ein theater einstudiert. ich habe mir die frage auch gestellt und ein flyer dazu gemacht.

pictomato.ch
eine skizze ist frei – sie ist ungezwungen, persönlich, ausdrucksstark und steht für sich selbst und ihr ist egal was andere von ihr denken. um eine solche skizze machen zu können, muss aber auch ich frei sein. frei von erwartung, frei von zeit und frei von richtig und falsch. es geht einzig um die freude, die faszination von einer idee, das arbeiten mit einem werkzeug das spass macht und der neugier zu entdecken und zu wissen.

mit dieser voraussetzung, kann ich alles zeichnen was ich mir vorstellen kann. gelingt es die sogenannten “falschen” linien zu akzeptieren, so werden sie vielleciht zum spannenden teil der zeichnung, das gewisse etwas – alles richtig wäre ja langweilig. das spiel mit der relation von falsch und richtig, manchmal zeichne ich extra “falsch” um auch den “richtigen” linien nicht zu viel aufmerksahmkeit zu schenken. wiso sollte eine linie richtig oder falsch sein, wer definiert das? unser auge versucht es ständig, aber auch das auge sieht nicht alles richtig…

pictomato.ch
ich zeichne auf meinem quadratmeter freiheit und versinke in einer welt ohne falsch und richtig. es kommt wie es kommt aber ich überlasse trotzdem nichts dem zufall. ich geh auf jede linie ein und nehme sie ernst. es entsteht ein dialog zwischen mir und meinem strich, mit farben und formen, flächen entstehen und raum bleibt, kontraste entstehen. in einem ehrlichen dialog wird es immer zu einem guten ergebniss kommen, egal wer wie gut zeichnen kann!

die zeichnungswelt ist grenzenlos, und die freiheit beschränkt sich nicht nur auf ein quadratmeter. ich bin immer wieder erstaunt wie nah die zeichnungswelt an der realität liegt. auch wenn es oft etwas abstrakt scheint kann man sehr viel freiheit von der einen in die andere welt mitnehmen.

wer bis hier meine gedanken durchgelesen hat sollte sich wirklich wider einmal die zeit nehmen und mit stift, pinsel, dose oder was das herz begehrt ein papier, karton oder eine wand zu gestalten. würd mich interessieren welche erfahrungen ihr so beim zeichnen macht?  feel free!
pictomato.ch

ehrlich gesagt so ganz frei waren diese skizzen doch nicht. schon frei aber nicht so frei wie mit stift auf papier, das ganze ist nämmlich zu 100% auf dem computer entstanden. so konnte ich die zeichnungen auch dem layout anpassen und beliebig paltzieren. die skizzen sind mit dem grafiktablet in illustrator entstanden, das hintergrundbild ist ein ausschnitt von einem unscharfen bild. ich habe mir mühe gegeben die vorteile vom tablet und dem computer nicht zu fest zu nutzen, aber mit der verdammten “apfel – Z” taste ist es noch viel schwirieger eine “falsche” linie zu akzeptieren weil man im gegensatz zur feder auf papier hier die möglichkeit hätte sie rückgängig zu machen… aber das ist dann wider eine andere geschichte…

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28 Jun10 / MISTSTOCK GOES ROUND 3

miststock openair illustration und flyer

unser kleines miststock openair aus dem gürbetal geht in die dritte runde! nach einem wheelee mit dem traktor und einer steigerung zum trackster ist es an der zeit abzuheben. für die 3. ausgabe vom miststock openair im 2010 gibt es keinen traktor mehr dafür sind der kuh flügel gewachsen, um damit durchzustarten. sie versucht es jedenfalls, die flugtauglichkeit bei ihrem gewicht sei mal dahingestellt… unsere kuh, auch “kuhgasus” genannt,  gibt ihr bestes um mit den richtigen pegasusen mithalten zu können und hat sich dafür extra noch eine schöne pegasus frisur für mähne und schwanz zugelegt. trotzdem möchte sie kein richtiger pegasus sein und geniesst das gemütliche dasein eines kuhgasus fern von jeglichen ansprüchen und grossem fabelgetue…

> miststock.ch

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25 Jan10 / POSTKARTEN DESIGN

agenturkarte für b&d

von den weihnachtskarten mit neuem schwung ins neue jahr und weiter an die nächsten karten. ganz frei und fast ohne einschränkung konnte ich für b&d zwei ansichtskarten gestalten. die erste soll auf grafische art und mit einfachen inhalten die agentur und deren arbeitsfeld darstellen. die zweite sollte nach der eher technischen umsetzung etwas verspielter, weiblicher sein und den frühling thematisieren. die blumenornamente waren bestimmt weniger anspruchsvoll, aber es war dennoch interessant sich einmal mit diesem trend style auseinander zu setzen.

B&D_grafikdesign

B&D_flowerdesign

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09 Dec09 / INTERAKTIVER ADVENTSKALENDER

adventskalender für blitz&donner
Was schenkt Mann Frau zur Weihnachten? hier wird ihnen auf den sprung geholfen…
meine aufgabe war, das design zu gestalten und umzusetzten. die schwierigkeit war daran zu
denken wie die objekte auf die ebenen verteilt werden müssen, um dabei einander nicht im falschen
moment zu überlagern… interessant wie wenig es braucht, um eine räumliche darstellung zu
simulieren.

adventskalender für blitz&donner

Was schenkt Mann Frau zur Weihnachten? hier wird ihnen auf den sprung geholfen…

meine aufgabe war, das design zu gestalten und umzusetzten. die schwierigkeit war daran zu denken wie die objekte auf die ebenen verteilt werden müssen, um dabei einander nicht im falschen moment zu überlagern… interessant wie wenig es braucht, um eine räumliche darstellung zu simulieren.

b&d_adventskalender_quer

b&d_adventskalender

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20 Nov09 / HOTELSUCHMASCHINE ILLUSTRATION

inserat und karten teaser

agentur: blitz&donner
kunde: hotelleriesuisse
arbeit: teaser visual für promokarte und inserat
technik: illustrator und wacom

hotelsuchmaschine

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27 Aug09 / 2 WELTEN AUF EINER BANK

turbo flyer für theater

zwischen viel zu tun auf der arbeit und dem malen vom bühnenbild an feierabend und wochenenden ist im schnelldurchgang noch ein plakätchen zur jugendkulturförderung entstanden (bühnenbild-bilder folgen noch;-)…

Die Darstellenden gewähren auf der Bühne einen Einblick in die aufregende Suche nach ihrer Identität im Alltag der Jugendlichen von Bern West.

Zwei Welten begegnen sich auf einer Parkbank in Bern-West.

Die eine Welt hat eine Leiche im Schlepptau, und ist unterwegs mit einem Koffer, vollgestopft mit Farben der Verleugnung, Formen der Tradition, Zeichen und Mustern der unbeantworteten Fragen der kulturellen Irritation.

Die andere Welt zieht einen Wagen hinter sich her, der gefüllt ist mit Argumentationen der Flucht vor einem tickenden Zahnradsystem. Nomadisch vagabundierend versucht sie als postmoderner Eremit in einer Welt der sinnlosen Konformitäten und Gesetze zu existieren. Mit sich selbst redend unterhalten sich beide Welten über ein Geheimnis, das sie in sich tragen und das ans Licht kommen soll. Und wir ZuschauerInnen lesen deren Spuren, um zu erkennen, welcher Welt wir angehören.

2Welten_A3